Mehr Transparenz und Schnelligkeit überall dort, wo „gepickt und gepackt” wird.
LogisticFlow ist ein IT-Modul in der höltl-Produktfamilie, das nicht nur große Filialisten anspricht, sondern in jedem Unternehmen des Non-Food-Handels schon ab drei Filialen sinnvoll zum Einsatz kommen kann. Die Software dient im Kern der Transparenz und Effizienz bei allen Warenbewegungen. Vor allem bei sogenannten Umlagerungen (Filialquerverschiebungen) sowie bei der Warenverteilung zwischen (Zentral-) Lager und Filialen eines Unternehmens sorgt LogisticFlow aufgrund seiner Schnelligkeit für eine spürbare Prozessoptimierung.
LogisticFlow basiert auf einer Server-Architektur, die an jedes Warenwirtschaftssystem angebunden und ohne großen Aufwand integriert werden kann. Das bedeutet: Für die Nutzung von LogisticFlow müssen keinerlei Daten neu erfasst werden. Denn die Daten und Informationen werden ganz einfach vom jeweiligen Warenwirtschaftssystem zur Verfügung gestellt.
Und so funktioniert LogisticFlow:
Pick- & Absortierlisten
Die verantwortlichen Mitarbeiter eines Lagers ordnen auf dem Bildschirm des Computers die Ware virtuell den Filialen des Unternehmens zu. Das System setzt anschließend einen Befehl zum Erstellen von Pick- und Absortierlisten sowie eines Versandscheines in Gang. Der zuständige Lagerist druckt den Versandschein aus, erstellt die Kommissionierung der Ware und macht diese versandfertig.
Versandeinheit & Lieferschein
Das System teilt der kommissionierten Ware eine Nummer für die Versandeinheit (NVE) zu. Die NVE fasst die Kommissionierung mehrerer Artikel eines elektronischen Lieferscheins unter einer einzigen Nummer zusammen. Die NVE wird zudem als Barcode verschlüsselt auf der Umverpackung angebracht. Dieser Barcode wird bei Warenausgang im Lager sowie beim Wareneingang in der Filiale gescannt. Vorteil: Das Scannen und Verbuchen der Einzelartikel kann entfallen, bleibt jedoch als Option enthalten.
Virtuelles Transferlager
Am Warenausgang des Zentrallagers wird die Ware auf ein virtuelles Transferlager gebucht. Damit ist auch für den Zeitraum zwischen „Warenausgang Lager” und „Wareneingang Filiale" die korrekte Ortung der Waren gewährleistet. LogisticFlow unterstützt auf diese Weise die Ursachenforschung bei abhanden gekommener Ware. Zudem wird gewährleistet, dass ein Wareneingang erst dann gemeldet wird, wenn die Ware tatsächlich in der Filiale angekommen ist.
Wareneingang mit Prioritätenliste
In der Filiale wird die NVE erneut gescannt und der tatsächliche Wareneingang mit der erwarteten Menge verglichen. Die Software ermöglicht es außerdem, Wareneingänge nach einer Reihe von Kriterien zu sortieren, zum Beispiel nach Lieferant, Datum oder Menge. Auf diese Weise wird es möglich, die Ware mit der obersten Priorität zuerst den Verkaufsprozessen zuzuführen. Gleichzeitig wird sichtbar, welche Ware bereits als „Wareneingang" von Kollegen bearbeitet wird.
Vorschläge für Umlagerungen
LogisticFlow hält eine Gesamtübersicht über die Warenverteilung in allen Filialen bereit. Auf dieser Basis schlägt das System Umlagerungen innerhalb des Filialnetzes vor.
Verbindung mit RFID
Weiterer Vorteil von LogisticFlow ist die „RFID-Fähigkeit" des Systems. RFID, eine Funkchip-Technologie zur Verfolgung von Einzelartikeln in der kompletten Wertschöpfungskette, ist längst auch im mittelständischen Handel, vor allem in der Bekleidungsbranche, auf dem Vormarsch. LogisticFlow in Verbindung mit RFID sagt Ihnen detailliert, ob und wo Ware verloren gegangen ist oder aber an eine „falsche Filiale" geliefert wurde.
