Freitag, 10. Dezember 2010
Marc Cain,
Coordinates-Lieferant mit Sitz in Bodelshausen, und höltl Retail Solutions GmbH, haben eine strategische IT-Partnerschaft vereinbart. Kern der Zusammenarbeit ist die Aufrüstung der Monomarken-Stores von Marc Cain mit modernster Software aus dem Hause höltl. Dabei handelt es sich um die Warenwirtschaftslösung (RetailFlow Enterprise), die Kassenlösung (POSFlow) sowie ein Business Intelligence-System (M.A.R.S.) zur Datenauswertung. Hinzu kommen Geräte zur mobilen Datenerfassung (MDE).
Gegenwärtig zählt man bei Marc Cain 102 Monomarken-Stores, davon gut 30 in Eigenregie, der Rest im Rahmen von Franchise-Vereinbarungen. Bis 2013 sollen 80 dieser Geschäfte auf die höltl-Software umgestellt werden. Bislang arbeitete man bei Marc Cain mit einer Software aus eigener Entwicklung. Diese stoße nun an ihre Kapazitätsgrenzen, heißt es in Bodelshausen. So stehen die Investitionen in modernste Informationstechnologie auch direkt im Zusammenhang mit weiteren Wachstumsplänen der Fashion-Marke. Man habe sich für höltl nicht nur wegen Qualität der Produkte entschieden, sondern auch, weil beide Unternehmen als inhabergeführte Mittelständler "die gleiche Sprache sprechen".
Neben Monomarken-Stores von Marc Cain beliefert das Unternehmen rund 1.500 Fachhandelskunden im In- und Ausland, davon 650 Geschäfte mit Markenflächen von Marc Cain (Depot und Shop-in-Shop). Damit gehört Marc Cain zu den starken deutschen Modeanbietern mit internationalen Anspruch. Das Unternehmen zu dessen Produktpalette auch Schuhe und Accessoires gehören, beschäftigt rund 2.700 Mitarbeiter, davon gut 700 in Deutschland. Für das Jahr 2010 erwartet man einen Umsatz in Höhe von rund 175 Mio. Euro.
Der Name Marc Cain steht für hohe Ansprüche in punkto Design, Qualität, Materialien, Verarbeitungstechnik und Passform. In diesem Zusammenhang verweist man auf einen Dreischichtbetrieb am Firmensitz in Bodelshausen. Damit ist Marc Cain einer der wenigen Modemarken, die aus Qualitätsgründen und zur Sicherung des Kow-how im Hochlohnland Deutschland einen Produktionsbetrieb betreiben. In den Jahren 2009 und 2010 wurden 36 Mio. Euro in ein neues Produktions- und Verwaltungsgebäude investiert. Dies versteht man als klares Bekenntnis zum Standort Deutschland.
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